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Mit einem Kribbeln fängt es oft an! – Polyneuropathie

2. Juli 2020 - Polyneuropathie

Polyneuropathie ist eine Erkrankung, die viele Ursachen haben kann und viele Menschen betrifft. Motorische sensible Nerven sind geschädigt und führen zu Schmerzen. Insbesondere bei der Polyneuropathie ist es wichtig, die Symptome frühzeitig richtig zu deuten und eine gründliche Diagnostik mithilfe einer neurologischen Untersuchung durchführen zu lassen.

Je früher eine Polyneuropathie erkannt wird, umso besser kannst du sie in den Griff bekommen. So kannst du einer weiteren Schädigung der Nerven vorbeugen.

Was genau ist eine Polyneuropathie?

Polyneuropathie ist eine Erkrankung und Schädigung des peripheren Nervensystems, bei der häufig motorische sensible Nerven betroffen sind. Sensible, motorische oder vegetative Nerven können betroffen sein, entweder schwerpunktmäßig oder gemeinsam​*​. Es kann jeweils der Zellfortsatz, das Axon oder die Isolationsschicht, das Myelin betroffen sein.

Die betroffene Region muss nicht immer die Gleiche sein. Eine Polyneuropathie kann körperfern oder in deutlich selteneren Fällen körpernah auftreten. Ein symmetrisches Auftreten ist genauso möglich wie ein asymmetrisches Auftreten. Die möglichen Symptome sind sehr vielfältig und sehr unterschiedlich.

Häufige Symptome einer Polyneuropathie sind

  • ein Gefühl von Ameisen unter der Haut
  • Kribbeln
  • Stechen
  • Taubheitsgefühle
  • Pelzigkeitsgefühle
  • Überempfindlichkeit
  • Schmerzen
  • Muskelschwäche
  • verminderte Sensibilität
  • Gangschwierigkeiten

Die Symptome der Schädigung des peripheren Nervensystems können symmetrisch oder asymmetrisch auftreten. Die Intensität der Beschwerden kann sehr unterschiedlich sein. Einige Betroffene empfinden bereits eine Berührung mit der Bettdecke als extremen Schmerz, andere spüren lediglich ein Kribbeln im Bein.

Das vegetative Nervensystem regelt die Körperfunktionen, unter anderem die Verdauung, die Harnblase und den Herzrhythmus. Auch dieses System kann von einer Polyneuropathie betroffen sein. In diesem Fall sind vegetative Nervenfasern geschädigt und dies macht sich unter anderem mit folgenden Symptomen bemerkbar:

  • Blasenentleerungsstörungen
  • Störungen der Blutdruckregulation
  • Verdauungsstörungen

Die Schädigung der vegetative Nervenfasern bringt also einige Beeinträchtigungen mit sich.

Alternative Behandlungen bei Polyneuropathie

Wie sieht der Krankheitsverlauf aus?

Die Schädigung des peripheren Nervensystems macht sich zuerst mit leichten Symptomen bemerkbar, die viele Betroffene zuerst gar nicht ernst nehmen. Häufig äußert sie sich mit einem Kribbeln in den Beinen. Dieses Kribbeln in den Beinen wird häufig ignoriert und nicht als Symptom gedeutet.

Die Symptome werden jedoch mit der Zeit immer stärker. Es werden immer mehr Nerven geschädigt und dies führt zu stärkeren, neuropathischen Schmerzen und im Laufe der Zeit zu Beeinträchtigungen. Diese neuropathischen Schmerzen reichen von Gefühlsstörungen bis hin zu wirklich starken Schmerzen. Eine neurologische Untersuchung hilft die Erkrankung schnell zu diagnostizieren.

Die Wahrscheinlichkeit wird erhöht, dass keine weiteren Nerven geschädigt werden und weitere Nerven betroffen sind. Die Schmerzen führen häufig zu erheblichen Schlafstörungen. Neben den Schmerzen beeinträchtigen dann zusätzlich die Auswirkungen der Schlafstörungen das Wohlbefinden und natürlich die Gesundheit. Betroffene, die unter dem Restless Legs Syndrom leiden, kennen dies ebenfalls.

Generell lässt sich der Krankheitsverlauf in drei Phasen unterteilen. Die akute Phase, das Auftreten der Polyneuropathie dauert ungefähr vier Wochen. Zwischen vier und acht Wochen dauert die subakute Phase und danach wird die Polyneuropathie als chronisch bezeichnet.

Der Beginn der Krankheit – ein leichtes Kribbeln oder ein leichter Schmerz

Die ersten leichten Symptome der Polyneuropathie werden häufig als unangenehme Empfindung abgetan und ignoriert. Hier wäre eine neurologische Untersuchung wichtig und nach Möglichkeit relativ schnell. Betroffene leiden häufig unter einer fehlenden Wahrnehmung oder unter Gefühlsstörungen, wie Ameisenlaufen, Kribbeln oder Brennen.

In erster Linie treten diese Empfindungen an den Beinen oder den Füßen auf, deutlich seltener hingegen an den Armen, Händen oder gar am Rumpf. Die Schädigungen des peripheren Nervensystems machen sich zu Beginn also nicht massiv bemerkbar. Dies ändert sich jedoch leider im Laufe der Zeit relativ schnell.

Periphere Nerven sind geschädigt – ständige Schmerzen und Ameisenbisse

Die Schmerzen, die Schädigungen der peripheren Nerven verursachen, werden mit der Zeit kontinuierlich stärker. Sie führen somit zu Beeinträchtigungen im Alltag und auch zu Schlafstörungen. Die Schlafstörungen erschweren die Alltagsbewältigung zusätzlich.

Betroffene suchen Hilfe und Rat bei einem Arzt. Dieser verordnet meist Medikamente, die zuerst tatsächlich eine Linderung mit sich bringen, jedoch auch häufig nicht unerhebliche Nebenwirkungen zur Folge haben.

Wie weit geht diese Erkrankung des peripheren Nervensystems?

Vermutlich sehen sich viele Betroffene im Rollstuhl sitzen. Dies ist jedoch zum Glück eher selten der Fall. Einmal erkannt und die Ursachen gefunden, die die Nerven schädigen, kann die Polyneuropathie relativ gut behandelt werden.

Es erfordert zwar einiges an Geduld und eine gründliche neurologische Untersuchung, aber die Schädigung des peripheren Nervensystems lässt sich in den Griff bekommen.

Was sind die Ursachen einer Polyneuropathie?

Periphere Nerven werden durch unterschiedliche Faktoren und Ursachen geschädigt. Unterschiedliche Faktoren sind Ursachen einer Polyneuropathie und lösen unterschiedliche Polyneuropathien aus. So entsteht eine alkoholische Polyneuropathie durch Alkoholmissbrauch und Diabetes führt zu einer diabetischen Polyneuropathie.

Folgende Faktoren können unter anderem eine Schädigung des peripheren Nervensystems, also eine Polyneuropathie auslösen:

  • Alkoholmissbrauch
  • Diabetes mellitus
  • Toxine
  • Medikamente
  • Infektionskrankheiten
  • chronische Niereninsuffizienz
  • Vitamin B1 Mangel
  • Vitamin B12 Mangel
  • Vitamin E Mangel
  • Kupfermangel
  • Quecksilbervergiftung
  • Bleivergiftung
  • Vergiftung durch Cadmium

Infektionskrankheiten, wie Ehrlichiose, Diphtherie, Borreliose, Typhus, AIDS oder andere können ebenfalls eine Schädigung des peripheren Nervensystems verursachen und somit eine Polyneuropathie auslösen. Eine Polyneuropathie kann auch autoimmunologisch bedingt oder idiopathisch, das bedeutet, ohne erkennbare Ursache entstehen.

Einige Faktoren sind die gleichen wie beim Restless Legs Syndrom. Entsprechend den Ursachen lassen sich meist die Schmerzen klassifizieren und natürlich die Behandlung. So wird eine alkoholische Polyneuropathie anders behandelt, als dies bei einer diabetischen Polyneuropathie der Fall ist.

Wie sieht eine medikamentöse Behandlung bei einer Polyneuropathie aus?

Die Art der Behandlung hängt unter anderem von den Ursachen ab, die die Nerven schädigen. So wird eine alkoholische Polyneuropathie in erster Linie mit dem Alkoholentzug behandelt.

Eine diabetische Polyneuropathie wird mit einer möglichst exakten Einstellung der Zuckerwerte behandelt. Häufig kommen bei der Behandlung Schmerzmittel, Antiepileptika, Antidepressiva, Opioide und Kortison zum Einsatz. Diese Medikamente bringen zwar eine schnelle Linderung, sind jedoch mit teilweise massiven Nebenwirkungen behaftet.

Wie kann ich meine Symptome der Erkrankung in den Griff bekommen?

Polyneuropathie lindern und erholt aufwachen

Verständlich, wenn du dich nach alternativen Behandlungsmethoden umsiehst, um den Nebenwirkungen der verschriebenen Medikamente aus dem Weg zu gehen. Mit unterschiedlichen natürlichen Produkten wurden sehr gute Erfolge erzielt, ohne Nebenwirkungen.

Vitamin B Komplex, MCT Öl, CBD Öl und die Fußreflexzonenmassage helfen, die Symptome zu lindern und sorgen für dein Wohlbefinden und unterstützen deine Gesundheit. Vitamin B Komplex unterstützt die Nerven, Muskeln, den Stoffwechsel und die Blutbildung.

CBD Öl kombiniert mit MCT Öl kann auf den Körper entzündungshemmend wirken. Beim Einschlafen und Durchschlafen hilft das CBD Öl mit MCT und es kann Muskelkrämpfe lösen. CBD Öl soll eine Schutzwirkung auf die Nerven haben. Im Laufe der Zeit wurden mit diesen natürlichen Produkten sehr gute Erfolge erzielt. Das Endocannabinoid System wird durch Cannabidiol (CBD) stimuliert und somit aktiviert. Das Endocannabinoid System ist ein Bestandteil des Nervensystems.

Die Füße und Beine sind bei einer Polyneuropathie besonders beansprucht und haben häufig Wunden, die sich infizieren können. Die Füße sollten also besonders gepflegt werden. Fußreflexzonenmassagen vereinen Pflege und die Förderung der Selbstheilung. Fußreflexzonen sorgen nicht nur für Entspannung der Füße, sie reduzieren die Schmerzen, das Kribbeln und das Brennen.

Geprüft durch Fußreflexzonenmassage Therapeut Kurt Wallner

Als ausgebildeter Fußreflexzonen Massage Therapeut ist es schön zu sehen, dass diese antike Methode der Selbstheilung das Wohlbefinden bereits so vieler Menschen verbessern konnte. Die tägliche Stimulation der Nerven an den Fußsohlen wirkt sich äußerst positiv auf den gesamten Körper aus. Mit der Full Balance Reflexzonenmassage kannst du ganz einfach und täglich deinem Körper gutes tun, für mehr Lebensqualität und innere Balance.

Quellen:


  1. ​*​
    Handbook of Clinical Neurology – Volume 138, 2016 – Chapter 15 – Peripheral neuropathies – R.Hanewinckel, M.A.Ikram, P.A.Van Doorn. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/B978012802973200015X?via%3Dihub