Bei der Polyneuropathie sind eine Vielzahl peripherer Nerven geschädigt. Betroffen können die Nervenbahnen in den Extremitäten sein oder Nervenleiter, die wichtige Organe versorgen.

Ursächlich für diese Nervenschädigungen sind Krankheiten, wie Diabetes mellitus oder Alkoholsucht. Polyneuropathie wird mit Schmerzmitteln oder krampflösenden Substanzen therapiert. Aber auch alternative Behandlungen können sich lohnen. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was sollte bei der Wahl des Neurologen beachtet werden?

Bei Verdacht auf Polyneuropathie sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Wird die Schädigung im Nervensystem frühzeitig erkannt und die Ursache gezielt therapiert, kann der Polyneuropathie Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden.

Wichtig für den Erfolg einer Behandlung ist die Wahl des geeigneten Facharztes. Dieser Spezialist ist ein Neurologe. Er sollte über fundierte Kenntnisse im Bereich dieser Nervenerkrankung verfügen und auch alternative Behandlungsmöglichkeiten in Erwägung ziehen.

Folgende Untersuchungen und Tests sind empfehlenswert

- Elektroneurografie (ENG)
- Elektromyografie (EMG)
- Sensorische Untersuchung
- Elektrokardiografie (EKG)
- Ultraschalluntersuchung
- Nervenbiopsie
- Blutuntersuchungen

Beim Polyneuropathie Krankheitsverlauf sind die individuellen Symptome häufig schleichend und vielfältig. Nur durch einen Facharzt kann die Nervenerkrankung sicher diagnostiziert werden.

Welche Medikamente werden bei Polyneuropathie eingesetzt? Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Bevor Medikamente zum Einsatz kommen muss die Ursache der Erkrankung eindeutig identifiziert und behandelt werden. Ist Diabetes mellitus ursächlich, muss der Blutzucker eingestellt werden. Alkoholiker sollten zwingend eine Alkoholentwöhnung machen.

Ist ein Vitamin B12 Mangel schuld am Nervenleiden, ist eine Ernährungsumstellung und Ausgleich des Mangels angezeigt. Anschließend wird der Polyneuropathie Krankheitsverlauf festgestellt und geeignete Medikamente gewählt.

Schmerzmittel bei Polyneuropathie

Bei der Polyneuropathie sind die Füße und Beine häufig betroffen. Die Nervenschäden verursachen brennende Schmerzen und Krämpfe. Diese werden mit Schmerzmitteln gelindert.

Acetylsalicylsäure (ASS) und Paracetamol kommen üblicherweise zum Einsatz. Die Dosierung muss dem Einzelfall angepasst werden und liegt am persönlichen Polyneuropathie Krankheitsverlauf.

Bei starken Nervenschmerzen werden Opioide verschreiben. Das sind starke Medikamente gegen Schmerzen. Sie haben allerdings erhebliche Nebenwirkungen und Suchtpotenzial. Die Anwendung muss vom Neurologen überwacht werden. Hier ist die Behandlung durch einen Schmerztherapeuten sinnvoll. Er ist spezialisiert auf chronische Schmerzen und deren Therapie.

Antiepileptika bei Polyneuropathie

Krampflösende Mittel (Antiepileptika) entspannen die Nervenleiter. Die Nervenzellen sind dadurch weniger erregbar. Nervenschmerzen können nachlassen.

Bei der Nervenkrankheit Polyneuropathie sind die Füße und Beine verkrampft. Brennende Schmerzen begleiten die Krämpfe. Die Dosis muss unbedingt eingeschlichen werden, um die Nebenwirkungen gering zu halten.

Man startet dabei mit einer sehr niedrigen Menge des Wirkstoffs und steigert diese schrittweise. Bei der Behandlung mit den Antiepileptika muss das Blutbild regelmäßig kontrolliert werden. Bestimmte Blutwerte können sich verändern.

Polyneuropathie wenn Füße und Beine krampfen schmerzen brennen

Antidepressiva bei Polyneuropathie

Auch Antidepressiva kommen zum Einsatz. Sie hellen die Stimmung der angeschlagenen Patienten auf und hemmen Schmerzsignale im Nervensystem. Zudem können sie bei Schlafstörungen helfen.

Psychische Probleme, wie Niedergeschlagenheit sind oftmals Teil des persönlichen Polyneuropathie Krankheitsverlauf. Antidepressiva sollten ebenfalls eingeschlichen werden.

Mögliche Nebenwirkungen der Medikamente bei Polyneuropathie

Bei der medikamentösen Behandlung von Polyneuropathie können Nebenwirkungen auftreten. Vor allem bei Opioiden, Antidepressiva und Antiepileptika kommt es zum Teil zu schweren Unverträglichkeiten. Diese sind von Patient zu Patient verschieden.

Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen und Gewichtszunahme sind möglich. Oftmals lässt auch die Wirkung der Schmerzmittel mit der Zeit einfach nach.

Vorteile & Nachteile der Medikamente bei Nervenerkrankungen?

Der Vorteil der Medikamente ist der schnelle Wirkeintritt. Häufig kommt es zur raschen Linderung der Symptome der Nervenerkrankung. Meist gesellen sich dazu aber Nebenwirkungen.

Viele Erkrankte klagen über eine ständige Dosissteigerung der Medikamente bei gleichzeitig immer schwächerer Wirkung. Viele Betroffene suchen deshalb nach natürlichen Behandlungsalternativen.

Gibt es alternative Behandlungsmethoden, die bei Polyneuropathie helfen können?

Bei der Polyneuropathie bieten sich eine Vielzahl an alternativen Behandlungsmöglichkeiten an. Besonders bewährt hat sich die Fußreflexzonenmassage.

Bei einer Polyneuropathie sind die Füße überaus belastet. Die gezielte Massage der Fußreflexzonen entspannt den Fuß und fördert die Selbstheilung. Die Durchblutung wird angeregt und die Selbstheilungskräfte aktiviert.

Auch der Einsatz von Cannabidiol ist sehr beliebt. Cannabidiol (CBD) kann das Endocannabinoide System stimulieren und aktivieren. Es ist Teil im menschlichen Nervensystem. CBD angewendet als Öl, Creme Balm oder Dampf ist für die Behandlung der Nervenerkrankung vielversprechend. Viele Erfahrungsberichte und Rezensionen erwähnen die wohltuende Wirkung sowie gute Bekömmlichkeit.

Vorteile der alternativen Behandlungsoptionen bei Nervenerkrankungen

Alternative Behandlungen haben sich bewährt und sind auf jeden Fall lohnenswert. Sie sind gut verträglich und helfen auf natürliche Weise. Beim Krankheitsbild der Polyneuropathie sind die Füße sehr belastet. Viele Betroffene berichten über die positive Wirkung der Fußreflexzonenmassage und schwören auf diese Art der Behandlung. Die Füße entspannen sich und die brennenden Schmerzen sowie Krämpfe können nachlassen.

Viele Patienten mit Polyneuropathie empfehlen zudem das CBD, als Öl oder auch als Creme. Sie berichten über die nervenentspannende Wirkung und die positiven Effekte auf den Schlaf. Die gute Verträglichkeit wird gelobt. Nebenwirkungen treten nur selten auf und sind geringfügig. Bei vielen Anwendern tritt eine rasche Wirkung ein. Zudem findet das CBD und die Fußreflexzonenmassage auch bei Patienten mit RLS oder Fibromyalgie großen Anklang.

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