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Weihrauch – natürliche Kraft der Sinne

27. August 2020 - Unkategorisiert

Für viele Religionen und Kulturen ist das Räuchern ein fester Bestandteil ihres Lebens. Eine besondere Rolle spielt dabei der Weihrauch. Auch du kannst dich auf das Räuchern mit Weihrauch besinnen, wenn du nach Entspannung oder der Verbindung mit einer höheren Kraft suchst.

Hier erfährst du alles über Weihrauch und mit welchen Methoden du ganz einfach zu Hause deine Stimmung mit Weihrauch positiv beeinflussen kannst.

Woher kommt der Weihrauch? 

Weihrauch ist das Harz des Weihrauchbaumes Boswellia serrata aus der Familie der Balsambaumgewächse. Die wichtigste Art ist Indischer Weihrauch oder Olibanum Indicum. Boswellia serrata wächst an trockenen Orten in Indien und zeichnet sich durch eine leicht grünliche Rinde aus.

Um das Harz zu gewinnen, werden Stämme oder Äste der Bäume angeschnitten. Dann tritt ein weißlicher Saft aus, der an der Luft zähflüssig wird. Nach einigen Monaten kann das Gummiharz gesammelt werden.

Wie viele andere Arten aus der Familie der Balsambaumgewächse hat Weihrauch eine Bedeutung in der traditionellen indischen Heilkunde. Früher war er ein wichtiges Luxusgut, weil viel Zeit für die Gewinnung und die Handelswege investiert werden musste.

Was kann man mit Weihrauch alles machen? 

Im Europäischen Arzneibuch ist Indischer Weihrauch als hilfreich bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohnund Colitis Ulcerosa aufgeführt. Laut durchgeführten Studien kann er sich auch gegen Asthma Bronchiale, Multiple Skleroseoder Darm Beschwerden durchsetzen. Allerdings sind weihrauchhaltige Präparate in Deutschland nicht als Arznei zugelassen, es gibt sie nur als Nahrungsergänzungsmittel.

Diese sind als Weihrauch Kapseln oder Tabletten erhältlich. Ebenso gibt es kosmetische Präparate wie Balsame oder Cremes, die zum Beispiel gegen trockene Haut wirken sollen. Du kannst auch das Harz selbst in Form von Klumpen oder Körnern kaufen. Dieses darf aber nur zum Räuchern genutzt werden und nicht eingenommen werden wie Weihrauch Kapseln.

Wie räuchere ich richtig? 

Am besten funktioniert das Räuchern, wenn du dir ausreichend Zeit nimmst, damit du dich völlig darauf einlassen kannst. Stimme dich auf die Weihrauch Kräutermischung und das Motiv deiner Räucherung ein. Jedes Räucherwerk hat eine eigene, individuelle Botschaft und Wirkung, für die du offen sein musst.

Wenn du mit Räucherstäbchen räuchern möchtest, solltest du darauf achten, dass reiner Weihrauch Extrakt verwendet wird. Nur so kann er seine Energie wirklich entfalten. Am beliebtesten sind Masala-Räucherstäbchen. Hier werden Holzspäne und eine zerstoßene Weihrauch Kräutermischung mit Ölen und Harzen gemischt. Dadurch entsteht eine Paste, die in Stäbchenform gerollt wird.

Es gibt auch getauchte Räucherstäbchen, bei denen das Stäbchen nur in eine Duftmischung getunkt wird. Von diesen ist jedoch abzuraten, da die Mischung häufig synthetisch ist. Sie führt eventuell zu Kopfschmerzen und kann die Natur von Weihrauch nicht wiedergeben.

Welche Methoden zum Räuchern gibt es?

Weihrauch Brenner im Detail

Eine beliebte Methode ist das Räuchern auf Holzkohle. Hierbei füllst du ein feuerfestes Gefäß, etwa aus Messing oder Ton, mit etwas Sand und gibst heiße Kohle darauf. Am besten eignen sich Selbstzünderkohle-Tabletten. Ist die Kohle gezündet, kannst du das Räucherwerk auf die glimmende Kohle geben. 

Etwas sanfter ist die Methode eines Räucherstövchens mit Sieb. Lege dabei das Räucherwerk auf das Sieb und zünde darunter ein Teelicht ein. Die aufsteigende Wärme führt zum langsamen Verglimmen des Räucherwerkes. 

Duftlampen werden eigentlich genutzt, um ätherisches Öl zu verdampfen. Sie können jedoch auch für Weihrauch Extraktgenutzt werden. Dabei legst du das Harz in eine Schale, größere Perlen können etwas zerdrückt oder zerstoßen werden. Anschließend wird das Räucherwerk erhitzt und ätherisches Öl freigesetzt. 

Ähnlich verhält es sich mit einem elektrischen Weihrauchbrenner, einem Räucherbrenner, der durch ein elektrisches Thermostat für die Erhitzung sorgt. Sein größter Vorteil sind die fehlenden Nebengerüche, die durch die Kohle entstehen würden.

Was bewirkt Weihrauch zum Räuchern?

Schon in der traditionellen indischen Heilkunde war bekannt, dass durch Räuchern sowohl körperliche als auch seelische Krankheiten geheilt werden können. Der Weihrauch wurde genutzt, um Seuchen einzudämmen oder sie fernzuhalten. Zusätzlich hilft das Räuchern von Weihrauch, dich mit deinem eigenen Inneren zu verbinden und auf eine neue spirituelle Ebene zu gelangen.

Die Art Indischer Weihrauch Olibanum Indicum enthält Säuren und ätherische Öle, die entzündungshemmende, antibiotische und schmerzlindernde Wirkungen aufweisen. So hilft er laut dem Europäischen Arzneibuch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa, aber aber auch gegen Asthma Bronchiale oder Multiple Sklerose.

Wie wirkt sich das Räuchern auf Körper, Geist und Seele aus? 

Natur Weihrauch Kräutermischung Entspannung & Gleichgewicht

Das Räuchern kann die Sinne durch natürliche Kräfte anregen. Es hilft dabei, Alltagsprobleme loszulassen, damit du offener für wichtigere Welten und den tieferen Sinn deines Lebens werden kannst. Du kannst auch Orte oder gar dich selbst von unerwünschten Energien reinigen.

Zusätzlich hilft es laut durchgeführten Studien bei Krankheiten wie chronisch entzündlichen Darm Beschwerden, Gemütszuständen und Schlafproblemen. Durch das Einatmen des Rauches erreichst du besonders tiefliegende Punkte in dir.

Welche Kraft hat das Räuchern?

Schon lange ist den Menschen bekannt, dass das Räuchern pflanzlicher Stoffe der Reinigung und Gesundheit dient. Sobald sie das Feuer kennengelernt hatten, begannen sie auch mit dem Räuchern. Feuer ist dabei ein perfektes Verbindungselement, weil es grobe Substanzen in feinen Rauch umwandeln kann.

Es liegt in der Natur von Weihrauch, uns von Krankheiten und Alltagslasten zu befreien. Früher wurde das Räuchern auch gegen Hexen, Flüche und Dämonen eingesetzt. Es hilft, sich mit feinstofflichen oder gar göttlichen Ebenen zu verbinden und negative Kräfte fernzuhalten. 

Wie oft sollte ich Räuchern?

Das Räuchern ist im Idealfall ein regelmäßig durchgeführtes Ritual. Gerade Hausreinigungen sollten einmal im Monat und nach schwierigen Ereignissen wie Umzug, Streit oder einem Unfall durchgeführt werden. Bei Schlafproblemen solltest du jeden Abend räuchern, bis sich eine Besserung eingestellt hat.

Du kannst außerdem situativ räuchern. So stellt sich vor Prüfungen oder Herausforderungen die Möglichkeit, für bessere Konzentration zu räuchern. Das Gleiche gilt während einer Meditation. Im Allgemeinen bewirkt schon eine einzelne Räucherung Großes, doch je regelmäßiger sie durchgeführt wird, desto besser wird sie wirken.

Was genau sind Rauhnächte?

Die Nächte um Weihnachten und Neujahr werden als Rauhnächte bezeichnet. Früher waren sie bekannt als die Nächte, in denen Hexen und Dämonen besonders aktiv waren. Deshalb vertraute man auf die Natur und den Weihrauch und zog einen Schutzkreis mit Weihrauch. Böse Kreaturen sollten sich so nicht nähern können.

Generell gilt Weihnachten als mystische Zeit. Man legte in früheren Zeiten gern die Arbeit nieder, um sich in diesen Tagen der eigenen Seele zu widmen. Visionen sollten jetzt besser empfangen und Krankheiten besser geheilt werden. Dementsprechend eignen sich auch die Rauhnächte besonders gut zum Räuchern.