Diagnose Restless Legs - keine Panik!

Wenn Personen die Diagnose Restless Legs erhalten, dann kommt in der Regel erst einmal Panik auf. Da die wenigsten Betroffenen schon einmal etwas vom sogenannten Restless Legs Syndrom gehört haben, wird oftmals eine schlimme Krankheit dahinter vermutet. Diese Reaktion ist verständlich - ganz unabhängig davon, ob man selbst betroffen ist oder ein naher Angehöriger unter dem Syndrom leidet.

Doch es gibt Mittel und Wege, um mit RLS umzugehen und die Symptome maßgeblich zu lindern. Doch erst einmal wenden wir uns der Frage zu: Was bedeutet die Diagnose Restless Legs konkret für Betroffene?

 

Symptome bei Restless Legs - unruhige Beine

Die aus dem Englischen stammende Bezeichnung bedeutet wörtlich übersetzt "unruhige Beine". Dieser Name beschreibt im Prinzip auch schon ein typisches Symptom: Betroffene verspüren einen Bewegungsdrang, welcher sich in erster Linie auf die Beine bezieht. Allerdings ist im Alltag und bei Bewegung hiervon nichts zu spüren.

Die Beschwerden treten erst dann auf, wenn Patienten zur Ruhe kommen oder für einen längeren Zeitraum still sitzen. Aus diesem Grund ist die Nachtruhe in den meisten Fällen gestört, was zu einer andauernden Antriebslosigkeit führen kann. Auch bei langen Autofahrten treten die Symptome verstärkt auf.

Da von dieser Erkrankung Nerven betroffen sind, verspüren viele Betroffene leichte bis moderate Schmerzen, welche dem typischen "Wachstumsschmerz" ähneln. Manche Menschen berichten zudem von einem kribbelnden oder sogar tauben Gefühl in den Beinen. Bei fortgeschrittener Krankheit von Restless Legs können leider auch chronische Schmerzen regelmäßig aufkommen.

Die Symptome von Restless Legs im Überblick:

  • starker Bewegungsdrang
  • Kribbeln, Ziehen, Spannung bis hin zu Schmerzen in den Beinen
  • Taubheitsgefühl
  • Schlaflosigkeit durch auftretenden Symptome in Ruhephasen
  • starke Schmerzen durch unkontrolliertes Zucken

 

Mögliche Ursachen für Restless Legs

Leider sind sich Experten bis heute nicht sicher, durch was das Restless Legs verursacht wird. Allerdings gibt es einige Faktoren, welche das Risiko erhöhen, an Restless Legs zu erkranken. Vor allem die genetische Vorbelastung macht das Auftreten wahrscheinlicher. Zudem kann eine Schwangerschaft, eine Rheumaerkrankung oder die Einnahme verschiedener Medikamente zu RLS führen. Wer an einer Schilddrüsenüber- oder Unterfunktion trägt ebenfalls ein erhöhtes Risiko in sich, früher oder später an Restless Legs zu erkranken.

  • genetische Vererbung (liegt RLS, unruhige Beine in Ihrer Familie?)
  • Schwangerschaft
  • Rheumaerkrankung
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Schilddrüsen Probleme
  • Nervenfehlfunktionen und neurologische Erkrankung

 

Diese Beschwerden lassen eindeutige Diagnose zu

Es müssen einige Kriterien erfüllt sein, anhand derer die Diagnose Restless Legs gestellt wird. Der typische Bewegungsdrang der Beine gepaart mit unterschiedlichen Missempfindungen ist ein deutliches Indiz. Des Weiteren deutet eine Verschlimmerung der Symptome im Sitzen oder Liegen klar auf RLS hin.

Bessern sich die Schmerzen und der Drang zur Bewegung schlagartig, wenn sich Betroffene sportlich betätigen, so ist die Diagnose klar: Restless Legs. Mediziner können anhand eines L-Dopa-Test feststellen, ob ein Patient tatsächlich von RLS betroffen ist. Sofern die Schmerzen nach der Verabreichung des Medikaments deutlich zurückgehen, ist auch der letzte Zweifel an der Diagnose ausgeräumt.

 

Behandlung der Restless Legs: Medikamentös oder durch Selbstheilung?

In der Regel wird das Restless Legs Syndrom medikamentös behandelt. Hier kommen entweder L-Dopa oder Decarboxylasehemmer zum Einsatz - beide sind leider nicht gänzlich frei von Nebenwirkungen, wirken jedoch effektiv.
Neben

  • Benommenheit
  • Übelkeit
  • und Kreislaufproblemen

können noch weitere Probleme auftreten. Das Risiko stärkerer Nebenwirkungen verringert sich durch eine entsprechend geringere Dosierung.

Alternativen bei Restless Legs: Betroffene & Angehörige suchen danach

Dass in Anbetracht der Tatsachen viele Betroffene oder Angehörige von Patienten mit Restless Legs nach Alternativen suchen, ist mehr als verständlich. Wer seinen Organismus dazu anregen möchte, auf die körpereigenen Mechanismen zur Selbstheilung zurückzugreifen, der sollte eine Fußreflexzonenmassage in Erwägung ziehen.

Die Massage der Reflexzonen am Fuß wird von vielen Betroffenen als schmerzlindernd wahrgenommen. Gerade Patienten, bei denen sich die Nervenkrankheit Restless Legs im Anfangsstadium befindet, erleben die Massage des Fußes als wohltuend.

Natürlich ist es nicht empfehlenswert, die vom Arzt verschriebenen Medikamente nicht mehr einzunehmen, doch die Fußreflexzonenmassage kann auch unterstützend durchgeführt werden. Wird die Selbstheilung des Körpers erst einmal aktiviert, kann die Dosierung in manchen Fällen herabgesetzt werden.

Alternative Behandlung mit CBD Öl

Cannabidiol (CBD) ist eine Extraktion aus der Hanfpflanze. In den meisten Ländern legal käuflich und hat mit dem berauschenden Stoff THC nichts zu tun. CBD Produkte enthalten oft weniger als 0,2 % THC. Speziell in der Behandlung von neurologischen Erkrankungen wie RLS, Parkinson, Polyneuropathie zeigen viele Erfahrungsberichte eine postive Wirkung bei der Einnahme von CBD Ölen.

Wichtig ist, dass Sie nach einem hochwertigen Hersteller und Produkt suchen, welches ein Vollspektrum CBD ist. Vollspektrum oder Full Spectrum bedeutet, dass nach der Extraktion mehrere Cannabinoide wie CBDV, CBG, CBN und THCV im Endprodukt übrig bleiben. Dieser sogenannte Entourage Effekt kann eine noch bessere Wirkung auf die Symptome haben.

Aber warum kann jetzt CBD bei den Symptomen und Ursachen von RLS helfen? CBD hat eine entzündungshemmende Wirkung, löst Muskelkrämpfe und lindert Schmerzen. Durch die Ruhe verbessert dies den Schlaf und auch das Einschlafen wird leichter. Außerdem hat CBD eine neuroprotektive Eigenschaft. Das heißt, dass die Nerven durch das CBD geschützt werden. Dies kann eine sehr effektive und positive Wirkung haben, vor allem bei Menschen die unter einer neurologischen Erkrankung leiden. Wenn Sie sich für die Wirkung von CBD Öl bei RLS interessieren, finden Sie unter "Restless Legs Syndrom mit CBD Therapie" nähere Informationen.

Aus diesen Gründen ist die Fußreflexzonenmassage sinnvoll

Da die Symptome bei Restless Legs durch eine Erkrankung der Nerven in den Beinen verursacht werden, kann eine Massage der Reflexzonen positiv auf die empfindlichen Nervenenden einwirken. Durch die manuelle Stimulation werden die Nerven in Schwingungen versetzt, was im besten Falle die Selbstheilung zur Folge hat. Da eine solche Massage, anders als klassische Medikamente, keine Nebenwirkungen hat, kann sie von jedermann ausgeführt werden.

Wer keinen Helfer in direkter Nähe hat, für den wird das regelmäßige Massieren auf Dauer anstrengend. Doch die Fußreflexzonenmassage sollte unbedingt regelmäßig ausgeführt werden, um ihre volle Wirkung zu entfalten. An diese Stelle sind entsprechende Hilfsmittel gefragt.

 

Massage der Reflexzonen leichtgemacht mit Big Foot

Mit dem sogenannten Big Foot kann die Fußsohle spielend einfach selbst massiert werden. Das Brett aus echtem Zirbenholz ist mit Natursteinen in verschiedenen Größen versehen und kann im Stehen oder Sitzen verwendet werden. Die Steine sorgen für eine Massage der Reflexzonen und regen im Zuge dessen die Kräfte zur Selbstheilung an. Wer das Brett regelmäßig verwendet, merkt in der Regel recht schnell einen wohltuenden, entspannenden und vor allem schmerzlindernden Effekt.

Sie haben bereits Schlaflose Nächte oder können schwer einschlafen? Dann wird Sie unser Artikel Unruhige Beine - so finden Sie Ihren gesunden Schlaf mit RLS interessieren.